Am Samstag, den 18. April, wurde die festlich geschmückte Lutz-Bresser-Sporthalle in Damme zum Schauplatz eines besonderen sportlichen Ereignisses: den Landesmeisterschaften der Sportakrobaten. Rund 200 Sportlerinnen und Sportler aus ganz Niedersachsen traten an, um ihr Können unter Beweis zu stellen und sich im Wettbewerb zu messen.
In seiner Eröffnungsrede begrüßte Bürgermeister Mike Otte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer herzlich und wünschte ihnen viel Erfolg. Gleichzeitig nutzte er die Gelegenheit, um seinen Dank auszusprechen – nicht nur an die Eltern, sondern insbesondere auch an die zahlreichen ehrenamtlichen Trainerinnen, Trainer sowie Übungsleiter, deren Engagement eine solche Veranstaltung erst möglich macht. Ein besonderer Dank galt zudem dem Veranstalter, dem OSC Damme. Mit den Worten „Was der OSC Damme organisiert, das passt einfach“ würdigte er die hervorragende Organisation des Events.Â
Alle Ergebnisse in den Wettkampfklassen:
Wettkampfklasse 1.1Â
Das neu formierte Trio Emma Dressler, Mia Dressler und Margarethe Gravemeyer überzeugte mit einer sicheren und sauberen Kür. Mit 21,110 Punkten verpassten sie den ersten Platz nur knapp. Ihre Teamkolleginnen Maja Kajzerek, Arina Schoinzhanov und Sophia Günter belegten mit 20,280 Punkten einen undankbaren vierten Platz.
Wettkampfklasse 1.2
Carolin Freimann und Sophia Zimmermann mussten sich trotz einer gelungenen Kür der Konkurrenz geschlagen geben und erreichten mit 21,740 Punkten Platz fünf.
Bei den Damengruppen sammelten Theda Harpenau, Sofie Jakunin und Theda Siemer bei ihrem Einstand 20,460 Punkte und belegten Platz acht. Amelie Ballmann, Leonie Riss und Anna-Maria Hillmann sicherten sich mit 21,300 Punkten einen starken dritten Platz.
Wettkampfklasse 2
Besonders erfolgreich präsentierten sich die Formationen in dieser Klasse:
Anni Enneking und Dinara Shoinzhanov gewannen bei den Damenpaaren mit deutlichen 24,360 Punkten. Ebenso souverän setzten sich Johanna Lange, Nina von der Heide und Romy Schlottmann bei den Damengruppen mit 24,750 Punkten durch.
Über eine weitere Medaille durften sich Marie Bott, Anita Brum und Melina Geiger freuen, die mit 20,960 Punkten den dritten Platz belegten.
Pech hatten hingegen Marieke Lange, Lina Vallo und Maximilie Koldehoff, die ihren Start verletzungsbedingt kurzfristig absagen mussten.
Vollklasse
In der höchsten Leistungsklasse starteten Mira Shoinzhanov, Emma Kotzur und Nour Basham in der jüngsten Altersklasse „Aspire“. Trotz kleiner Unsicherheiten erreichten sie mit ihrer Kombi-Kür einen guten zweiten Platz hinter der starken Konkurrenz aus Wilhelmshaven.
In der Altersklasse „Pre-Youth“ gingen gleich zwei OSC-Formationen an den Start. Hier stand besonders viel auf dem Spiel, da es um die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft ging. Nach Balance- und Dynamikdurchgang zeigte sich ein denkbar knappes Ergebnis: Nur ein Zehntelpunkt trennte die beiden Trios. Carolina Schubert, Julie Börger und Pia Hübner (Balance: 23,500; Dynamik: 22,050) sowie Levke Lange, Jolina Macke und Mila Arent (Balance: 23,950; Dynamik: 21,500) müssen nun die finale Entscheidung durch das Gremium des Fachverbands abwarten.
Bei den Damenpaaren der Altersklasse „Youth“ überzeugten Uljana Steiert und Sophie Schlischo mit fehlerfreien Übungen und sicherten sich sowohl im Balance- als auch im Dynamikdurchgang jeweils die Goldmedaille (Balance 23,670; Dynamik 23,270)
Fazit
Mit insgesamt 4 Gold-, 4 Silber- und 4 Bronzemedaillen blicken die 12 gestarteten OSC-Formationen auf einen erfolgreichen Wettkampftag zurück.
Abschließend soll besonders hervorgehoben werden, dass die aufwändige Vor- und Nachbereitung dieser Veranstaltung ein großartiges Gemeinschaftserlebnis war. Ob Sportlerinnen, Eltern, Trainerinnen, Kampfrichterinnen oder Unterstützer aus anderen Abteilungen sowie der gesamte OSC: Alle haben mit großem Engagement zum Gelingen dieser Meisterschaft beigetragen.
Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für dieses beeindruckende Teamwork!
Was ist Sportakrobatik?
Sportakrobatik ist eine wettkampforientierte Sportart, die Elemente aus Bodenturnen, Tanz und Partnerakrobatik miteinander verbindet. Die Athletinnen und Athleten treten in Paaren oder Gruppen auf und zeigen anspruchsvolle Choreografien. Typisch sind spektakuläre Pyramiden, Wurf- und Fangelemente, die ein hohes Maß an Kraft, Stabilität, Beweglichkeit und Koordination erfordern.
Doch nicht nur die sportliche Leistung steht im Fokus der Bewertung. Was viele nicht wissen: Auch das äußere Erscheinungsbild spielt eine wichtige Rolle. Die Kampfrichter achten streng auf die Einhaltung der Anzugsregeln, die sowohl ästhetische als auch funktionale Anforderungen erfüllen müssen. Glitzernde, fantasievolle Wettkampfanzüge – sogenannte Kürkleider – gehören ebenso dazu wie ein einheitliches Styling innerhalb eines Paares oder einer Gruppe. Selbst Details wie Frisuren und Make-up sind genau geregelt. Sogar lackierte Finger- oder Fußnägel können zu Punktabzügen führen und im schlimmsten Fall einen Platz auf dem Podium kosten.
Weiterer Bericht, Ergebnisse und Bilder folgen!
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