Am vergangenen Wochenende präsentierte sich das Senioren-Quartett des OSC Damme bei den FLVW Masters Meisterschaften im lippischen Lage in absoluter Spitzenform. Obwohl unsere Athleten im Carl-Heinz-Reiche-Stadion außer Konkurrenz (a.K.) starteten, nutzten sie die Wettkämpfe als perfekten Härtetest für die Deutschen Masters-Meisterschaften (17.–19. Juli 2026 in Mönchengladbach). Trotz extrem schwülwarmer und drückender Wetterbedingungen brannten die vier OSCer ein Leistungsfeuerwerk ab.
Sprint-Duo M60: Stärk und Kähling wirbeln die DLV-Rangliste auf
In der Altersklasse M60 zeigten unsere Sprinter der nationalen Konkurrenz, dass im Juli mit ihnen zu rechnen ist:
Andreas Stärk erwischte einen echten Sahnetag. Über 100 Meter stürmte er in fabelhaften 12,61 Sekunden zu einer neuen Saisonbestleistung (SB). Auf der 200-Meter-Strecke ließ er exakt 26,00 Sekunden (SB) folgen. Mit beiden Zeiten katapultierte er sich sensationell auf Platz 2 der aktuellen deutschen Bestenliste!
Richard Kähling zeigte ebenfalls eine beeindruckende Formkurve. Über 100 Meter verbesserte er seine Saisonbestzeit um fast 5 Zehntel auf 14,07 Sekunden und machte damit einen riesigen Satz in der deutschen Bestenliste – er kletterte um stolze 13 Plätze nach vorne auf Rang 25. Über 200 Meter rundete er seinen starken Auftritt in 30,27 Sekunden ab, was aktuell Platz 24 in Deutschland bedeutet.
Mittelstrecken-Power: Pohl trotzt der Hitze, Bussmann mit neuer Bestzeit
Auch über die zwei Stadionrunden (800 Meter) präsentierte sich der OSC Damme in starker Verfassung, obwohl das schwülwarme Wetter den Läufern auf der Strecke alles abverlangte:
Uli Pohl (M60) ging das Rennen mutig an. Nach einem etwas zu schnellen Beginn musste er dem hohen Tempo auf der zweiten Hälfte zwar etwas Tribut zollen, rettete aber dennoch starke 2:23,59 Minuten ins Ziel. Damit hakte er souverän die DM-Norm ab und rangiert in Deutschland auf einem hervorragenden 6. Platz.
Elke Bussmann (W60) teilte sich das Rennen bei den drückenden Temperaturen gut ein und durfte sich im Ziel über eine neue persönliche Bestzeit (PB) von 2:46,61 Minuten freuen. Damit hakte sie nicht nur die DM-Norm für ihre Altersklasse souverän ab – die Zeit war sogar so stark, dass sie selbst für die Qualifikation der deutlich jüngeren W45 gereicht hätte. In der aktuellen deutschen W60-Bestenliste sichert ihr diese Leistung den 4. Platz.
Fazit: Alle vier OSCer sind bestens vorbereitet für die Masters-DM in Mönchengladbach!

